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Montanregion Krušné hory – Erzgebirge

Das Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe

Was macht das Erzgebirge so einzigartig und warum sollte es einen Platz an der Seite anderer namhafter Welterbestätten zugewiesen bekommen, wie den Pyramiden von Gizeh, der Chinesischen Mauer oder dem historischen Stadtzentrum von Prag? Nun, Gründe dafür gibt es eine ganze Reihe, doch lässt sich der Kern des außergewöhnlichen universellen Wertes der Montanlandschaft Erzgebirge in drei Hauptpunkte zusammenfassen.

  1. Eine außergewöhnliche Vielfalt der vorhandenen Rohstoffe: Das Erzgebirge nimm weltweit eine absolute Ausnahmestellung ein, was die Vielfältigkeit der metallischen und nichtmetallischen Rohstoffe anbelangt, die hier auf relativ kleinem geografischem Raum vorkommen, angefangen bei Silber, Zinn, Blei und Eisen, über Kobalt, Wismut, Nickel und Wolfram, bis hin zu Steinkohle und Uran.
  2. Eine sehr weit zurückreichende Bergbaugeschichte: Die Rohstoffgewinnung und -verarbeitung fand im Erzgebirge über einen ungewöhnlich langen Zeitraum von mehr als acht Jahrhunderten statt (vom 12. Jahrhundert bis zur Gegenwart). In dieser Zeit entstand eine Montanlandschaft von weltweiter Bedeutung, die in einzigartiger Weise die stetig fortschreitende Entwicklung der Abbau- und Verhüttungsmethoden, aber auch den Einfluss des Bergbaus auf die Entwicklung der Region und deren Kultur illustriert.
  3. Eine große Anzahl an erhaltenen Montandenkmälern: Im Zusammenhang mit dem Abbau und der Verarbeitung von Rohstoffen im Erzgebirge entstanden zahlreiche Montan-, Industrie- und Architekturdenkmäler (Kategorien), die bis heute erhalten geblieben sind. Darüber hinaus ist eine Vielzahl von eher immateriellen spezifischen Kulturellen Werten aus der Entwicklung des Montanwesens hervorgegangen.

Mehr über das UNESCO-Welterbe finden Sie hier.

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