Areal des Kalkwerkes in Háj bei Loučná pod Klínovcem

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Das Kalkwerk, das sich in einer bewaldeten Landschaft zwischen den Gemeinden Háj bei Loučná pod Klínovcem und Kovářská (Stolzenhain und Schmiedberg) befindet, ist der bedeutendste erhaltene Nachweis des Abbaus und der Bearbeitung von kalkhaltigem Gestein für die Kalkherstellung im tschechischen Teil des Erzgebirges. Es handelt sich um ein außerordentliches technisches Werk – das älteste erhaltene Kalkwerk seiner Art in der Tschechischen Republik. Aus dem ursprünglichen Gebäude, das um Mitte des 19. Jahrhunderts vom Grafen Buquoy, Besitzer der hiesigen Herrschaft, gebaut wurde und seinem Zweck bis in die Mitte der 20-er Jahre des 20. Jahrhunderts diente, haben sich zwei polygonale Schachtöfen und Reste weiterer Gebäude erhalten. Hinter dem Kalkwerk befindet sich ein Steinbruch, in dem dolomitischer Kalkstein abgebaut wurde.

Was ist zu besichtigen?

  • Holzkohlenlager des Eisenwerks in Kovářská
  • Museum der Luftschlacht über dem Erzgebirge in Kovářská

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Kalkstein
Bergbauperiode: 4 - 5
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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