Porzellanfabrik Kahla, Zweigwerk Freiberg

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Die Porzellanfabrik Kahla wurde 1844 gegründet und entwickelte sich bis zum Ersten Weltkrieg zu einem der bedeutendsten Porzellanhersteller in Deutschland. 1904 entschloss sich die Firmenleitung zur Neuerrichtung einer Zweigfabrik in Freiberg, als der Bergbau kurz vor seiner Stilllegung lag. Bereits 1906 konnte die Produktion von elektrotechnischer Keramik in der neuen Fabrikanlage aufgenommen werden. 1911 und 1914 erfolgten Erweiterungen der Fabrik. In Folge der Weltwirtschaftskrise wurde die Produktion in der Freiberger Porzellanfabrik 1932 eingestellt. Das 1922 errichtete Verwaltungsgebäude und anliegende Gebäude sowie die ehemalige Direktorenvilla aus dem Jahr 1913/1914 wurden zwischen 1993 und 1997 umfassend denkmalgerecht instandgesetzt. Heute befindet sich in diesen Gebäuden das Landratsamt Mittelsachsen.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber (Blei, Zink)
Bergbauperiode: 1 - 7
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

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