St. Andreas Fundgrube / Weiße Erden Zeche

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Die Geschichte der Weißen Erden Zeche reicht bis in das 17. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit waren zahlreiche Eisenerzgruben in Betrieb, um den Rohstoffbedarf der Hammerwerke um Aue decken zu können. Dazu gehörte auch die Grube Roter St. Andreas, in der man 1698 ein Kaolinlager aufgefunden hatte. 1711 erhielt die Weiße Erden Zeche St. Andreas Fundgrube ein kurfürstliches Privileg zur Lieferung des Kaolins an die Meissener Porzellanmanufaktur. Erst 1828 stand die Grube nahezu komplett unter landesherrlicher Hoheit. Im gleichen Jahr erfolgte die Errichtung eines neuen Huthauses. Die Bergbautätigkeit auf der Weißen Erden Zeche endete 1855. Im Jahr 1933 wurde das Huthaus erweitert und modernisiert. Heute wird es als Wohngebäude und Pension bewirtschaftet.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Kaolin, Nickel (Eisen)
Bergbauperiode: 2 - 6
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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