Bergbaulandschaft Eibenstock

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Die Bergbaulandschaft in Eibenstock repräsentiert die Zinngewinnung im Westerzgebirge. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Zinnseifenbergbau im späteren Eibenstocker Revier 1378. Der untertägige Abbau von Zinnstein lässt sich für die erste Hauptperiode um 1480 nachweisen. Der Betrieb der letzten Gruben wurde um 1890 eingestellt. Das hier gewonnene Zinn war im Zusammenhang mit den zahlreichen Eisenhämmern in der Umgebung die Grundlage für die europaweit bedeutende Weißblechproduktion des Westerzgebirges.

Die Sachzeugen, die sich unmittelbar nebeneinander in einer beeindruckenden Bergbaulandschaft in der Nähe der Talsperre Eibenstock befinden, verdeutlichen den Seifenbergbau sowie den untertägigen Bergbau. Zu ihnen gehören u.a. die Grüner Seifen und das Pingenfeld Heiliger Geist und St. Bartholomäus im Osten sowie die Schramm im Norden. Besonders hervorzuheben ist die Schwarze Pinge, die eine Länge von etwa 200 m besitzt. Die Bergbaulandschaft Eibenstock ist durch den Eibenstocker Bergbau- und Seifenlehrpfad touristisch erschlossen.

Was ist zu besichtigen?

  • Eibenstocker Bergbau- und Seifenlehrpfad
  • Stickereimuseum Eibenstock
  • Wasserfall bei Blauenthal
  • Talsperre Eibenstock

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Zinn
Bergbauperiode: 2 - 5
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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