Halde des Treibeschachtes der Grube Markus Röhling

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Die Bergbaulandschaft Frohnau ist ein ausgedehntes Bergbaugebiet, das über- und untertägig von zahlreichen montanhistorischen Sachzeugen geprägt ist. Dazu gehören die ausgedehnte Haldenlandschaft mit kleinen, den Erzgängen folgenden Halden aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, den größeren, ab dem 18. Jahrhundert angelegten Zentralschachthalden sowie den großen Halden des ehemaligen Uranerzbergbaus des 20. Jahrhunderts. Die Halden unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild und ihrer Beschaffenheit durch das abgelagerte Material und den Bewuchs. Größtenteils sind sie strauch- und baumbestanden. Die ursprünglich zu den Schächten gehörigen Tagesgebäude haben sich mit Ausnahme des Bereiches der Grube Malwine und der Grube Markus Röhling nicht erhalten. Auf bzw. bei der großen Halde des Treibeschachtes der Grube Markus Röhling befindet sich der historische Gebäudekomplex, bestehend aus der ehemaligen Bergschmiede, dem Huthaus und der etwas abseits gelegenen Ruine vom Pulverhaus.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber, Kobalt (Wismut, Nickel, Uran)
Bergbauperiode: 2 - 6
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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