Bergbaulandschaft Knötel

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Unterhalb der heutigen Seilbahn am Komáří hůrka (Mückenberg), befindet sich die Bergbaulandschaft Knötel. Sie war das flächengrößte Revier der Graupner Region und umfasst heute bergbauliche Sachzeugen (v.a. des Zinnergbergbaus) vom 14. bis in das 20. Jahrhundert. Bereits im 14. Jahrhundert war das Gebiet durch eine Vielzahl kleiner, oberflächennaher Grubenbaue erschlossen, die Stolln, Schächte und Halden aus unterschiedlichen Epochen hinterlassen haben. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert wurden über das gesamte Revier weitere Gruben und Stolln aufgefahren, darunter die Grube Jacobs Fart oder der Siebenschläfer Stolln. Dass die Stolln und Gruben am Ende dieser Bergbauperiode tiefer abgebaut wurden, dokumentieren die größeren Halden aus der Zeit. Während bzw. unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte der Abbau von Molybdänit und Kalifeldspat durch die Anlage neuer Stolln (Prokop Stolln, Barbora Stolln oder Václav Stolln). Der Bergbau endete 1956.

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