Fundgrube St. Briccius

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Bereits um 1400 begann vermutlich der Bergbau auf Zinn- und später Kupfer- und Silbererze im Bereich der jetzigen Pinge hinter der Skihütte. In diesem Bereich ist eine Gangschaarung oder ein Gangkreuz abgebaut. Auf einem nordöstlich an der Tagesoberfläche ausstreichenden Erzgang begann parallel der Abbau.

Der nicht mehr erkennbare „Obere St. Briccius Stolln“ löste die Fundgrube vom Wasser, wurde jedoch bald bedeutungslos durch den tiefer gelegenen „Mittleren St. Briccius Stolln“.

1442 wurde die Grube „St. Briccius“ bereits beim Bergamt Geyer bestätigt und urkundlich 1468 belegt.

Von der Haldengalerie vor der Pinge hat man bei entsprechender Sicht eine beeindruckende Aussicht in Richtung Wolkenstein, Marienberg, Mildenau und Großrückerswalde. In den Sommermonaten bietet die Skihütte Sonntags einen Imbiss an. Es bietet sich eine Sitzgelegenheit für Wandergruppen.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber, Kupfer, Ton, Stein
Bergbauperiode: 2 - 4
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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