Grube Alte Hoffnung Gottes Erbstolln

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Das Huthaus der Grube Alte Hoffnung Gottes Erbstolln befindet sich etwa 200 m südwestlich vom Einigkeiter Kunst- und Treibeschacht und wurde 1769 unmittelbar auf der bereits bestehenden Halde des Caspar Schachtes errichtet. Ursprünglich enthielt das Huthaus im östlichen Teil des Erdgeschosses eine Bergschmiede. Durch den Neubau einer Bergschmiede konnte dieser Raum als Betstube umgenutzt werden. Im westlichen Teil des Erdgeschosses befanden sich eine Scheidebank und weitere Funktionsräume. Im Obergeschoss gab es eine Schankstube und Wohnräume. Ein Teil des zweigeschossigen Gebäudes weist seit einem Umbau im Jahr 1872 Ziegelmauerwerk auf. Im Jahr 1773 erhielt das Gebäude eine Bergglocke, die 1818 erneuert wurde und sich noch heute im achteckigen Glockenturm befindet. Das geschwungene Zeltdach des Glockenturmes ist mit Blech gedeckt. Die Wetterfahne am Blitzableiter des Glockenturmes trägt die Symbolik Schlägel und Eisen, die Buchstaben AHG (= Alte Hoffnung Gottes) sowie die Jahreszahl 1843.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber (Blei, Zink)
Bergbauperiode: 4 - 6
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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