Hüttenkomplex Halsbrücke

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Ein Novum im sächsischen Montanwesen stellte Ende des 18. Jahrhunderts die Einrichtung eines Schlackenbades dar. Dabei wurde das über heiße Schlacken gegossene Wasser, welches enthaltene Elemente und Mineralien aufnahm, zum Baden benutzt. Das Schlackenbad wurde sowohl von den Berg- und Hüttenleuten, als auch von Gästen genutzt. So entstand in Halsbrücke allmählich ein kleiner Kurbetrieb. Das Schlackenbad ist ein zweigeschossiger Bruchsteinbau mit Krüppelwalmdach. Im Schlussstein über der Eingangstür des Gebäudes findet sich das Baujahr 1804 und das Monogramm vom Erbauer Johann Ernst Spiess.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber (Blei, Zink)
Bergbauperiode: 4 - 6
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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