Unterer Troster Stolln

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Der Untere Troster Stolln, im 16. Jahrhundert Summerschuch Erbstolln genannt, wurde erstmals 1526 verliehen. Seit im Jahr 1533 im Gegenortverfahren der Durschlag zu den Grubenbauenvon St. Anna erfolgte, fungiert dieser auch als Hauptwasserlösungsstolln für das Grubenfeld. Das Mundloch des Stollns liegt im östlichen Bereich der Bergbaulandschaft Zschorlau, wenige Meter über dem Niveau des Zschorlaubaches und wurde zwischen 1989 und 1990 durch den Verein IG HistorischerBergbau Zschorlau e.V. denkmalgerecht rekonstruiert. Unter der, dem Stollnmundloch vorgelagerten, Halde verläuft die Rösche des Stollns, welche die Grubenwasser in den Zschorlaubach einleitet. Auf den Erzgang Kolbe Magdalena Flachen, welcher durch den Unteren Troster Stolln verfolgt wird, konzentrierte sich auch die Gewinnung von Wismut- und Kobalterz in der Zeit zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert, nachdem Ende des 16. Jahrhunderts der Bergbau auf Silber im Grubenfeld von St. Anna am Freudenstein weitestgehend eingestellt war. Die Bergbauaktivität in späterer Zeit besaß jedoch keine große Intensität, so gehen etwa 95% der vorhandenen Grubenbaue der Bergbaulandschaft Zschorlau auf das 16. Jahrhundert zurück.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber, Wismut, Kobalt, Nickel (Uran)
Bergbauperiode: 2 - 5
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

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