Himmelfahrt Fundgrube mit Hüttenkomplex Muldenhütten

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Nordöstlich der Freiberger Altstadt wurden über 800 Jahre Erze abgebaut. Die zahlreichen kleinen Bergwerke des Mittelalters wurden im Laufe der Jahrhunderte zum größten und modernsten Verbundbergwerk Europas vereint. Zahlreiche gut erhaltene bergmännische Anlagen und die Haldenzüge dieser Bergbaulandschaft zeugen von dieser Entwicklung. Gebäudeensembles wie die Schachtanlagen Reiche Zeche, Abraham Schacht oder Alte Elisabeth belegen darüber hinaus die außergewöhnliche Vielfalt an Maschinentechniken des 18. und 19. Jahrhunderts.

Ursprünglich wurden die Erze des Freiberger Bergbaugebiets an vielen unterschiedlichen Standorten in der Region verhüttet. Im Zuge staatlicher Reformen blieben letztendlich zwei Hüttenkomplexe übrig, wovon sich der ältere in Muldenhütten befindet. Am ehemals größten und bedeutendsten Hüttenkomplex des Erzgebirges werden seit mindestens 600 Jahren bis heute Buntmetalle verarbeitet. Zahlreiche neue Technologien wurden von hier aus entwickelt. Von 1887 bis 1953 war Muldenhütten Standort der Sächsischen Staatsmünze bzw. einer der Münzstandorte der DDR. Heute gilt der Industriekomplex als einer der ältesten Hüttenstandorte der Buntmetallurgie in Deutschland, der noch in Betrieb ist.

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