St. Annenkirche

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Die Annaberger Stadtkirche ist eines der bedeutendsten, spätgotischen Bauwerke Sachsens. Die für die Gotik charakteristischen aufragenden Gewölbeelemente werden in der St. Annenkirche durch neue Formen sowie leichte Gewölbevarianten ersetzt. Sowohl bei den Altären als auch bei verschiedenen Bauelementen sind bereits Renaissanceelemente erkennbar. Im planmäßig angelegten Stadtgrundriss war bereits ein exponierter Standort für die zukünftige Stadtkirche festgelegt. Die Grundsteinlegung der steinernen Kirche erfolgte im Jahre 1499. Die Kirche weist einige bautechnische Besonderheiten auf. Sie ist als dreischiffige Hallenkirche erbaut, ihre Pfeiler haben keine tragende Funktion. In der Dachkonstruktion werden die vom Dach ausgehenden Kräfte senkrecht auf die Außenmauern der Kirche abgeleitet. Herausragend ist das 1518 gefertigte Portal zur Alten Sakristei, das als eines der ältesten Renaissanceportale in Sachsen gilt. In den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts wurden die Altäre aufgestellt. Im Jahr 1525 wurde der Bau der St. Annenkirche vollendet. In den folgenden Jahrhunderten erfolgten mehrere Veränderungen an der Bausubstanz. Nach umfangreichen Sanierungen zeigt sich die St. Annenkirche heute wieder im ursprünglichen Zustand des 16. Jahrhunderts. In der Kirche befinden sich zahlreiche Epitaphe, auch von bekannten Persönlichkeiten des Montanwesens.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber, Kobalt (Wismut, Nickel, Uran)
Bergbauperiode: 2 - 6
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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