St. Laurentiuskirche

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Ursprünglich wurde die protestantische, einschiffige Kirche mit zwei achteckigen Türmchen im Stil der sächsischen Renaissance nahe einer älteren, ins Jahr 1542 datierten Kirche erbaut. Zwischen den Jahren 1605 und 1607 wurde ein quaderförmiger Turm mit einem achteckigem Aufbau errichtet, der von einer Kuppel mit einer Laterne gekrönt wurde. Im Jahre 1686 wurde die Kirche in eine katholische Kirche umgeweiht und St. Laurentius gewidmet. Im Jahre 1754 wurde sie im Barockstil neu konzipiert und innen wie außen mit Skulpturen verziert. Der Hauptaltar mit einem zentralen, ovalen Relief von St. Laurentius datiert in das erste Drittel des 18. Jahrhunderts. Das renaissance-zeitliche Taufbecken aus Zinn mit einer Inschrift zum Jahr der Restaurierung 1680 ist ein bedeutender Teil der Innenausstattung.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Zinn, Eisen (Kupfer, Zink, Mangan, Uran)
Bergbauperiode: 2 - 5
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

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