Stadtkirche St. Marien

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Mit der Einführung der Reformation in Sachsen durch Herzog Heinrich den Frommen errichtete man in den Jahren 1536 bis 1537 eine Pfarrkirche. Diese wurde jedoch nicht, wie noch im Mittelalter üblich, an exponierter Stelle direkt am Marktplatz gelegen erbaut, sondern etwas abseits. In den Jahren 1558 bis 1564 wurde sie als dreischiffige, siebenjochige spätgotische Hallenkirche unter Leitung von Steinmetzmeister Wolf Blechschmidt aus Pirna nach den Vorbildern der großen Stadtkirchen von Annaberg, Schneeberg und Pirna erbaut. Beim größten Stadtbrand der Marienberger Geschichte im Jahr 1610 brannte die Kirche bis auf die Außenmauern, den Turm und die Sakristei nieder und wurde 1616 und 1667 bis 1675 wieder aufgebaut. Die Gesamtaußenlänge beträgt 56 m, der Kirchturm hat eine Höhe von 60 m. Im Inneren besitzt die Kirche eine bedeutende, aus verschiedenen Jahrhunderten erhaltene Ausstattung im Stil des Frühbarock mit italienischem Einfluss sowie eine klangprächtige Schubert-Orgel.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber
Bergbauperiode: 2 - 5
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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