St. Trinitatiskirche

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Die Trinitatiskirche schließt den Fürstenplatz in nordwestliche Richtung ab. Der Name der Spital oder Hospitalkirche bezieht sich auf das frühere benachbarte, um 1500 gegründete Hospital. Der bis zum heutigen Tag etwa drei Hektar umfassende Friedhof St. Trinitatis bei der Kirche ist die zentrale Begräbnisstätte Schneebergs. Er wurde um 1529 unmittelbar neben dem Hospital angelegt und 1701 erweitert. Als Besonderheiten des Friedhofs sind das Epitaph des Hammerherrn Paul Lobwasser(† 1606) und die um 1800 errichtete Familiengruft der Familie Schnorr von Carolsfeld zu nennen. Bei der Trinitatiskirche handelt es sich um eine Saalkirche, die beim Brand 1719 teilweise zerstört wurde, aber bereits bis 1739 wieder aufgebaut war. Die Kirche ist ein Bruchsteinbau mit dreiseitig geschlossenem Chor und einer Doppelturmfassade. Die 1846 im Historismus erbauten Türme sind mit spitzen Helmen versehen. Sie sind eine Stiftung des Handelsherrn Carl Hänel. Gegliedert wird die Kirche durch Stichbogenfenster zwischen den Strebepfeilern. Der Saal in der Kirche besitzt ein hölzernes Spiegelgewölbe und an drei Seiten eingeschossige Emporen. Die ursprüngliche Ausstattung der Kirche ist nicht erhalten.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber, Kobalt (Wismut, Nickel, Uran)
Bergbauperiode: 2 - 5
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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