St. Wolfgangskirche

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Die das Stadtbild prägende spätgotische St. Wolfgangskirche wurde auf Anweisung des Kurfürsten Friedrichs des Weisen zwischen 1516 und 1540 erbaut. In den Bau wurde der kleinere Vorgängerbau einbezogen, der im Zusammenhang mit der Gründung der Bergstadt Schneeberg nach den großen Erzfunden nach 1470 entstanden war. Finanziert wurde der Kirchenbau über eine durch die Bergleute und Grubeneigner aufgebrachte Bergsteuer. Im 17./18. Jahrhundert wurde die Kirche im barocken Stil umgebaut. Bei dem großen Schneeberger Stadtbrand von 1719 wurde die Kirche schwer beschädigt, aber nachfolgend wiederhergestellt. Ein Fliegerangriff zerstörte im April 1945 die Kirche nochmals nahezu vollständig. Es blieben lediglich die äußeren Umfassungsmauern erhalten. Seit 1952 wurde die Kirche teilweise mit den historischen Baustoffen innen und außen rekonstruiert. 1996 konnte auch der inzwischen restaurierte kunst- und kulturhistorisch bedeutsame Altar neu geweiht werden.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber, Kobalt (Wismut, Nickel, Uran)
Bergbauperiode: 2 - 5
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

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