Fundgrübner-Stolln

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Der Beginn des Bergbaus in Joachimsthal und die Gründung der Stadt sind sehr eng mit dem im ältesten Teil der Stadt gelegenen Fundgrübner Stolln verbunden. Wie von Georgius Agricola schon 1530 erwähnt, versuchten im Jahre 1512 zwei Bergleute einen Stolln am Schottenberg aufzufahren, nachdem sie den ersten Silbererzgang entdeckt hatten, aber ohne Erfolg. Aufgrund fehlender Finanzmittel waren sie gezwungen die Arbeit am Fundgrübner Stolln zu beenden. Im Jahre 1516 übernahm der Graf Stephan von Schlick, der Besitzer der Herrschaft Ostrov, die weitere Finanzierung der Arbeit. Bereits nach wenigen Metern traf man auf reiche Silbervorkommen im Fundgrübnergang. Dieser Fund löste in Jáchymov das Silberfieber aus. Das Mundloch des Fundgrübner Stollns befindet sich in einem unbebauten Grundstück neben dem Haus Nr. 496 am Platz der Republik, in der Nähe der barocken Kapelle St. Anna. Das Stollnmundloch aus flachem Glimmerschiefer ist mit einem Gitter verschlossen und derzeit nicht zugänglich.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber, Kobalt, Nickel, Wismut, Arsen, Uran, radioaktives Wasser
Bergbauperiode: 2 - 7
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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