Städtische Denkmalschutzzone Krupka

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Die Bergstadt Krupka (Graupen), deren Gründung noch vor dem Jahr 1330 erfolgte, stellt einen der am besten erhaltenen Komplexe von Baudenkmälern auf der böhmischen Seite des Erzgebirges dar. Die auf einen mittelalterlichen Grundriss zurückgehende Anlage der Stadt, die entlang einer sich – mit einem erweiterten Abschnitt, dem Stadtplatz – ein enges steiles Tal hinaufziehenden Hauptstraße abgesteckt worden war, ist bis heute voll erhalten. Ihre Blütezeit erlebte Krupka in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, als der Zinnabbau in der Umgebung stark florierte. Auf jene Zeit gehen zahlreiche gotische Bauten der Stadt zurück, so etwa die Heiliggeistkirche (1454) und das Minoritenkloster (1474). Vor allem aber erfolgte damals der Umbau der älteren Maria-Himmelfahrt-Kirche (1479–1488) mit ihrem unverwechselbaren spätgotischen Glockenturm. Dominante der Stadt ist die Burg Krupka (Graupen) aus dem 14. Jahrhundert, ursprünglich ein befestigter Feudalsitz mit Verteidigungsfunktion, in dem später das Bergamt des Graupner Reviers untergebracht war. 1992 wurde der historische Ortskern von Krupka zur städtischen Denkmalschutzzone erklärt. Die Häuser in der städtischen Denkmalschutzzone dienen in den meisten Fällen zu Wohnzwecken. Das Haus Nr. 21 beherbergt das Stadtmuseum mit einer Ausstellung über die Zinngewinnung.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Zinn, Wolfram, Kupfer (Molybdän, Wismut, Lithium, Kalifeldspat, Fluorit)
Bergbauperiode: 1 - 6
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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