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Montanlandschaft Vrch Mědník

Hauptrohstoffe: Kupfer, Eisen, Silber
Bergbauperiode: 1–4
Kategorien und kulturelle Werte: K1, K3

detaillierte Information zur Tafel

Der Berg Mědník (Kupferberg, Kupferhübel) ist ein wichtiger Bestandteil des montanhistorischen Erbes im mittleren Erzgebirge, der den Abbau von Eisen- und Kupfererzen aus dem harten Skarngestein über einen Zeitraum von fast sechs Jahrhunderten belegt. Der morphologisch auffällige Hügel mit der Barocken Kapelle „Unbefleckte Empfängnis Mariä“ aus dem Jahre 1674 auf seinem Gipfel ist sowohl im erzgebirgischen, als auch im europäischen Zusammenhang durch die große Anzahl historischer Bergwerke einzigartig. Auf einer kleinen Fläche waren vormals 70 Stolln und Schächte im Betrieb, von denen zahlreiche verbrochene Mundlöcher, trichterförmige Pingen und Taubgesteinhalden erhalten sind. Das bedeutendste Gebiet aus montanhistorischer Sicht ist ein ca. 100 Meter langer Streifen von Doppel-Schächten mit gemeinsamen Abraumhalden auf dem nord-östlichen und östlichen Hang aus dem 15./frühem 16. Jahrhundert. Der historische Untergrund ist dank der Stolln Marie Pomocná (Mariahilf) und Země zaslíbená (Gelobtes Land) der Öffentlichkeit zugänglich und spiegelt sehr gut die erhaltenen Spuren des Abteufens von Hand und des Feuersetzens wider.

Was ist zu besichtigen?

  • Besucherbergwerk Gelobtes Land Stolln
  • Besucherbergwerk Mariahilf Stolln
  • Bergmännisches Minimuseum in Měděnec
  • Grenzüberschreitende Bergbaulehrpfad Pobershau – Měděnec
  • Naturdenkmal Sphinx bei Měděnec
 
 
 
Montanregion Krušné hory