Sauschwart Fundgrube

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Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Der Bergbau im Gebiet der Sauschwart Fundgrube ist bereits für das Ende des 15. Jahrhunderts belegt. Nachdem Mitte des 18. Jahrhunderts der Markus Semmler Stolln bis zur Grube vorgetrieben worden war, entwickelte sich die Grube zu einer der wichtigsten Anlagen im Revier. Im Tagesschacht der Grube Sauschwart wurden bis 1929 Wismuterze gefördert.

Die Tagesgebäude der Grube befinden sich direkt auf einer Tafelhalde mit etwa 100 m Durchmesser. Über dem Schacht befindet sich eine Holzkaue mit Anbau, in dem eine von anderswo hierhin verbrachte Fördermaschine aus dem Jahr 1949 untergebracht ist. Die Schachtmauerung des tonnlägigen 46 m tiefen Schachtes stammt aus dem Jahr 1776. Das 1835 als eingeschossiger Fachwerkbau errichtete Huthaus diente als solches vermutlich bis 1927. Das Steigerhaus wurde 1837 an das benachbarte ältere Zimmerhaus angebaut. 190 m östlich des Huthauses der Grube Sauschwart befindet sich das elliptische Mundloch des Griefner Stollns. Der Bau des mehr als 10 km langen Entwässerungsstollns begann schon 1487, das Mundloch ist durch den Schlussstein auf das Jahr 1852 datiert.

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