Kaue/Treibehaus

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Über dem Schacht der Grube befindet sich die Kaue mit den Abmessungen von 6,5 x 7 m und einem südwestlichen Anbau von 3,5 x 3 m. In letzterem ist eine umgesetzte Fördermaschine aus dem Jahr 1949 vom Typ OK 1 untergebracht. Bei der Kaue handelt es sich um ein verbrettertes Fachwerkgebäude mit einem heute schiefergedeckten Satteldach und einem vom First über den Maschinenraum herausgezogenen Schleppdach. Mittig auf den First aufgesetzt, befindet sich zur Belüftung ein Dachhäuschen. In der Kaue ist beim erneuerten Füllort mitentsprechender Ausstattung eine elektrische Fördermaschine von 1949 aufgestellt. Ob in der überlieferten Bausubstanz der Kaue Reste der bereits zu Anfang des 18. Jahrhunderts erwähnten Kaue erhalten sind, ist nicht bekannt. Versicherungsakten geben als Baujahr der Kaue 1815 an. Zwischen 1980 und 1988 wurde das Gebäude grundlegend denkmalgerecht saniert. Die Schachtmauerung des tonnlägigen 46 m tiefen Schachtes der Grube Sauschwart mit überspringenden Bögen stammt aus dem Jahr 1776.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Silber, Wismut, Kobalt, Nickel (Uran)
Bergbauperiode: 2 - 5
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
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