Weißer Hirsch Fundgrube

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Anfangs wurden in der erstmals im 17. Jahrhundert erwähnten Grube Weißer Hirsch Silbererze abgebaut, später auch Wismut-, Kobalt- und Nickelerze. Mit Erweiterung zum zentralen Treibe- und Kunstschacht wurde sie eine der wichtigsten Anlagen der Region. Eine zentrale Stellung kam ihr zu, als sich 1880 mehrere Gruben zum Schneeberger Kobaltfeld vereinigten, um Erze zur Blaufarbenherstellung zu fördern. Weltweite Bekanntheit erlangte die Grube aufgrund einer Vielzahl hier erstmals aufgefundener Uranminerale. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie unter der Bezeichnung Schacht 3 der Ausgangspunkt für den Uranerzbergbau in dieser Region.

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