Wetterüberhauen 32

logo EU logo SNCZ logo Krušnohorsky

Das Bewetterungssystem diente den Grubenbauen zur Versorgung mit Frischluft. Gleichzeitig wurden Gesteinsstaub, Sprenggase und ionisierende Strahlung verdünnt und abgeführt. Zum Bewetterungssystem gehören die Wetterüberhauen 20 und 32. Die Schachtköpfe beider Überhauen sind zum Schutz mit Wetterhäusern überbaut. Als Frischwetterschacht wurde das Wetterüberhauen 32 ab 1974 betrieben. Insgesamt konnten über die Wetterschächte und der Frischlufteinleitung des Römerschachtes eine Wettermenge von bis zu 9.000 cbm/min in das Grubenfeld eingeblasen werden.

Das Schutzhaus des Wetterüberhauens 32 wurde eingeschossig errichtet. Für eine optimale Luftzuführung für den Wetterschacht hat das Schutzhaus große offene Betonrahmenfenster. Abgeschlossen wird das Gebäude durch ein mit Schiefern gedecktes Satteldach.

Grundlegende Informationen
Hauptrohstoffe: Zinn, Lithium, Wolfram
Bergbauperiode: 2 - 6
Zur Darstellung aller erwähnten, unverwechselbaren Merkmale des Erzgebirges wurden auf tschechischer und auf sächsischer Seite des Erzgebirges insgesamt 85 über das ganze Gebirge verteilte Bestandteile für die Eintragung in der Liste des Welterbes ausgewählt.

Členové Montanregionu v Česku

           
Abertamy Boží Dar Horní Blatná Jáchymov Krupka Loučná pod Klínovcem